|
Die Akupunktur ist eine wirksame Therapie. Das
zeigen wissenschaftliche und empirische Erkenntnisse. Besonders
hilfreich ist die Akupunktur zur Therapie chronischer Erkrankungen,
die sich mit der westlichen Medizin nicht ausreichend bessern
lassen. Nach Empfehlungen der WHO und der Forschungsgruppe
Akupunktur eignen sich folgende Erkrankungen zur Akupunkturtherapie
( Indikationsliste).
Auch bestimmte akute Erkrankungen
reagieren schneller auf Akupunktur als auf Medikamente (z.B.
Schultersteife, Magen- Darmerkrankungen, Regelbeschwerden, u.a.).
Die Akupunktur wirkt
über die Stimulation von Wachstumsfaktoren. Dies sind körpereigene
Hormone, die die Regeneration / Heilung von Gewebe in Gang setzen.
Wachstumshormone, die durch die Akupunktur stimuliert werden, fördern
z.B. die Nernvenregeneration (Ischialgie), die Regeneration von
Zellen der Sehnen-, Knochenhaut, des Bindegewebes und der Gelenke.
Durch die Wachstumsfaktoren erklärt sich die langfristige, häufig
auch zur Ausheilung führende Wirkung der Akupunktur, gerade bei
chronischen Erkrankungen.
Die schmerzlindernde und entzündungshemmende
Wirkung der Akupunktur wird über Endorphine, Serotonin und Cortisol
vermittelt.
Nach den Daten
unserer aktuellen Studien mit bisher über 400.000 Behandlungen
erweist sich die Akupunktur bei sachgemäßer Anwendung als
praktisch nebenwirkungsfrei.
Erwünschte
"Nebenwirkungen" einer Akupunkturbehandlung sind:
Leichtes örtliches Kribbeln, Wärme- oder Druckgefühl, Hautrötung
auf Grund vermehrter Durchblutung im Bereich der genadelten Punkte.
Im Anschluss an die Akupunkturbehandlung kann ein vermehrtes
Schlafbedürfnis auftreten, da die körpereigenen
Selbstheilungsmechanismen angesprochen sind.
Nein - wenn
hochwertige Einmalnadeln verwendet werden, merkt man den Einstich
kaum. Außerdem ist die Erfahrung des Arztes für ein schmerzarmes
Nadeln wichtig .
Die
Akupunkturbehandlung wird bei Schmerzerkrankungen von allen
Privatversicherern bezahlt.
Nahezu alle gesetzlichen Kassen
bezuschussen oder bezahlen die Akupunktur im Rahmen der
Modellprojekte bei bestimmten Erkrankungen. Weitere Informationen
erhalten Sie gerne in der Praxis.
Ja, häufig ist dies
sogar sinnvoll.
Einen Therpieplan erstellen wir
gemeinsam mit dem Patienten. Dies geschieht immer in Absprache mit
dem behandelnden Arzt! Insbesondere ist die Einnahme von
Medikamenten - beispielsweise von Schmerzmitteln - in der Regel kein
Hinderungsgrund für eine Akupunkturbehandlung. Wenn die Akupunktur
anfängt zu wirken, können die Medikamente oft reduziert werden.
Dies hängt
wesentlich von der Erkrankungesdauer ab. Bei akuten Erkrankungen
sind 1-5 Sitzungen, bei chronischen Erkrankungen 10 - 20, in der
Regel 15 Sitzungen erforderlich. Bei akuten Erkrankungen wird täglich,
bei chronischen meist 2 mal pro Woche behandelt.
In der Regel
innerhalb der ersten 6 Sitzungen.
Bei bestimmten Krankheitsbildern oder
besonders lange bestehenden Erkrankungen kann eine erste Besserung
auch erst nach bis zu 15 Sitzungen auftreten.
Alle
Privatversicherer bezahlen die Akupunktur zur Therapie von
Schmerzerkrankungen.
Nahezu alle gesetzlichen Kassen bezahlen die Akupunktur bei
Lendenwirbelschmerzen und Kniegelenksathrose. Alle weiteren
Indikationen sind Privatleistungen.
Eingehende
Informationen erhalten Sie in der Praxis.
|